In Bremen wurden bis Juni 2026 bereits mehr Befälle durch den Eichenprozessionsspinner gemeldet als im gesamten Kalenderjahr 2025. Mit über 5.800 registrierten Fällen in der Region Bremen und Niedersachsen erreicht die Ausbreitung eine neue Intensität, die viele Grundstückseigentümer vor große Herausforderungen stellt. Wenn Sie jetzt professionell den Eichenprozessionsspinner entfernen lassen, steht meist nicht nur die Sorge um die Vitalität Ihrer Eichen im Vordergrund, sondern vor allem der Schutz Ihrer Familie, Mieter oder Passanten vor den gefährlichen Brennhaaren.
Wir verstehen Ihre Verunsicherung bezüglich schmerzhafter Raupendermatitis und der rechtlichen Verkehrssicherungspflichten auf Ihrem privaten oder gewerblichen Grund. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über die professionelle Absaugtechnik mittels HEPA-Filtern und warum eine fachgerechte Bekämpfung für die Sicherheit Ihres Umfelds entscheidend ist. Wir geben Ihnen einen klaren Überblick über die aktuelle rechtliche Lage sowie die Meldepflichten in Bremen und Niedersachsen, beleuchten die Faktoren der Kostenkalkulation und zeigen Ihnen, wie wir als zertifizierte Fachpartner für Ordnung und Sicherheit in Ihren Baumkronen sorgen.
Wichtigste Erkenntnisse
- Erfahren Sie, warum die giftigen Brennhaare der Raupen ab Mai eine ernsthafte Gesundheitsgefahr darstellen und welche Symptome bei Kontakt auftreten können.
- Wir erklären Ihnen, warum Sie ausschließlich durch Fachbetriebe mit spezialisierter HEPA-Filter-Technik den Eichenprozessionsspinner entfernen lassen sollten, um eine weitere Verbreitung der Härchen zu verhindern.
- Verstehen Sie Ihre rechtlichen Pflichten als Grundstückseigentümer in Bremen und Niedersachsen sowie die Bedeutung der Verkehrssicherungspflicht bei einem akuten Befall.
- Erhalten Sie einen transparenten Überblick über die Preisfaktoren wie Baumhöhe und Nestanzahl, die den Aufwand einer professionellen Beseitigung bestimmen.
- Entdecken Sie, wie zertifizierte Baumpfleger durch den Einsatz von Seilklettertechnik selbst in sensiblen Bereichen für maximale Sicherheit und den Erhalt Ihrer Bäume sorgen.
Eichenprozessionsspinner in Bremen & Niedersachsen: Erkennen und Handeln
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Bis Juli 2026 wurden in der Region Bremen bereits über 5.800 Fälle von Eichenprozessionsspinner-Befall registriert. Damit hat die aktuelle Saison die gesamte Fallzahl des Vorjahres bereits im Juni übertroffen. Dieser massive Anstieg in Norddeutschland ist kein Zufall. Durch den Klimawandel und die damit verbundenen milderen, trockeneren Winter findet der Nachtfalter ideale Bedingungen vor, um sich immer weiter Richtung Norden auszubreiten. Was früher ein Phänomen in Süddeutschland war, gehört heute zum festen Bestandteil des Baummanagements in Niedersachsen und Bremen.
Der Schädling durchläuft mehrere Entwicklungsphasen. Ab Mai schlüpfen die Raupen, die bis in den Juli hinein ihre gefährlichen Brennhaare ausbilden. Wer jetzt rechtzeitig handelt und professionell den Eichenprozessionsspinner entfernen lassen möchte, schützt nicht nur die Gesundheit von Passanten, sondern bewahrt auch die betroffenen Eichen vor massivem Stress. Weitere biologische Details zum Lebenszyklus finden Sie unter dem Eichen-Prozessionsspinner auf Wikipedia.
EPS erkennen: Nester, Raupen und Fraßspuren
Ein Befall lässt sich meist an drei markanten Merkmalen identifizieren. Erstens zeigt sich die namensgebende Fortbewegung: Die Raupen wandern in langen, mehrreihigen Schlangen, sogenannten Prozessionen, vom Nest in die Baumkrone. Zweitens bilden sie silbrig-graue Gespinstnester aus, die oft die Größe eines Fußballs erreichen und bevorzugt am Stamm oder in Astgabeln sitzen. Drittens leidet der Baum sichtbar unter Kahlfraß. Während harmlose Gespinstmotten oft ganze Sträucher komplett weiß einhüllen und für den Baum weitgehend unbedenklich sind, konzentriert sich der EPS ausschließlich auf Eichen und hinterlässt dort Fraßspuren, die die Vitalität des Baumes schwächen.
Meldepflicht und Zuständigkeiten in Norddeutschland
Die rechtliche Situation in unserer Region erfordert eine genaue Unterscheidung des Standorts. In Bremen existiert im Jahr 2026 keine generelle Meldepflicht für Privatgrundstücke. Dennoch sind Bürger aufgerufen, Sichtungen auf öffentlichem Grund beim Umweltbetrieb Bremen oder dem Gesundheitsamt zu melden. In Teilen Niedersachsens, wie etwa in der Gemeinde Lemwerder, wird die Meldung auf Privatgrundstücken ausdrücklich erbeten, um digitale Befallskarten für die kommenden Jahre zu erstellen.
Unabhängig von der Meldepflicht gilt für jeden Eigentümer die Verkehrssicherungspflicht. Wenn Sie auf Ihrem Grundstück einen Befall feststellen und den Eichenprozessionsspinner entfernen lassen, kommen Sie Ihrer Verantwortung gegenüber Mietern und Nachbarn nach. Ein schnelles Eingreifen verhindert zudem, dass die Population im nächsten Jahr exponentiell ansteigt. Als Fachbetrieb unterstützen wir Sie dabei, diese Risiken rechtssicher und fachgerecht zu minimieren, damit Ihre Bäume auch in Zukunft ein sicherer Teil Ihres Umfelds bleiben.
Gefahr durch Brennhaare: Warum Sie EPS nie selbst entfernen sollten
Die Gefahr ist unsichtbar. Sie lauert in den Baumkronen und am Boden unter befallenen Eichen. Wer einen Befall im eigenen Garten entdeckt, verspürt oft den Drang zur schnellen Selbsthilfe. Doch Vorsicht ist geboten. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners verfügen über ein hochwirksames biologisches Abwehrsystem. Jede einzelne Raupe besitzt bis zu 600.000 mikroskopisch kleine Brennhaare, die mit Widerhaken versehen sind. Diese Härchen enthalten das Nesselgift Thaumetopoein, das bei Kontakt mit der menschlichen Haut oder den Schleimhäuten heftige Reaktionen auslöst. Wer professionell den Eichenprozessionsspinner entfernen lassen möchte, schützt sich vor einer Gefahr, die oft erst Stunden nach dem Kontakt spürbar wird. Fundierte wissenschaftliche Hintergründe zur Wirkweise dieses Giftes bietet das JKI Informationsblatt zum EPS.
Häufige Fehler bei der Eigeninitiative, wie das Abspritzen mit dem Gartenschlauch oder das Abflammen der Nester, verschlimmern die Lage massiv. Durch den Wasserdruck oder die Thermik des Feuers werden die winzigen, federleichten Härchen erst recht in die Luft gewirbelt und über weite Distanzen verteilt. Ein ungeschützter Versuch der Beseitigung führt fast unweigerlich zu massiven gesundheitlichen Beschwerden, da die Härchen selbst durch normale Alltagskleidung dringen können.
Thaumetopoein: Die chemische Gefahr in der Baumkrone
Das Gift dringt tief in das Gewebe ein. Die Folge ist die sogenannte Raupendermatitis, die sich durch extremen Juckreiz, Quaddelbildung und schmerzhafte Entzündungen äußert. Atmen wir die Härchen ein, drohen Bronchitis oder im schlimmsten Fall ein allergischer Schock. Besonders gefährdet sind unsere vierbeinigen Begleiter. Hunde, die am Boden unter befallenen Eichen schnüffeln, riskieren schwere Schwellungen der Zunge und Schleimhäute. Sollten Sie Kontakt gehabt haben, hilft nur eines: Kleidung sofort wechseln, heiß duschen und bei Atemnot umgehend einen Arzt aufsuchen.
Die Gefahr alter Nester im Winter
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass von leeren Nestern im Herbst keine Gefahr mehr ausgeht. Die Brennhaare sind chemisch extrem stabil. Sie bleiben über mehrere Jahre hinweg toxisch und sammeln sich im Inneren der Gespinste oder im Bodenbereich unter dem Baum an. Bei der herbstlichen Gartenarbeit oder dem Rasenmähen werden diese Altlasten aufgewirbelt und gelangen erneut in die Atemwege. Eine kontinuierliche Baumkontrolle ist daher unerlässlich, um auch alte Nester sicher zu identifizieren und zu beseitigen. Eine fachkundige Baumkontrolle und Beratung durch unsere Experten schafft hier schnell Klarheit und Sicherheit für Ihr Grundstück.
Die Sicherheit Ihrer Familie und Ihres Umfelds steht an erster Stelle. Da die Brennhaare bei Erschütterung oder Wind jederzeit abbrechen und fortgetragen werden können, ist eine fachgerechte Entsorgung ohne Aufwirbelung der einzige Weg zur dauerhaften Entlastung. Vertrauen Sie auf spezialisierte Technik, statt Ihre Gesundheit durch riskante Experimente zu gefährden.
Professionelle Entfernungsmethoden: Das Absaugverfahren im Fokus
Wenn die Diagnose „EPS-Befall“ feststeht, ist schnelles, aber vor allem besonnenes Handeln gefragt. Viele Betroffene suchen nach Wegen, wie sie sicher den Eichenprozessionsspinner entfernen lassen können, ohne die Umgebung zusätzlich zu belasten. Die Antwort liegt in der mechanischen Absaugtechnik. Im Gegensatz zur chemischen Keule oder dem riskanten Abflammen setzen wir auf ein Verfahren, das die Brennhaare dort fixiert, wo sie sind: im Sauger.
Das Herzstück unserer Arbeit sind spezialisierte Industriestaubsauger, die mit Hochleistungs-Schwebstofffiltern (HEPA) der Klasse H ausgestattet sind. Diese Filter halten selbst kleinste Partikel und Fragmente der Brennhaare sicher zurück. Ohne diese spezielle Filtertechnik würden die gefährlichen Härchen durch den Luftstrom des Saugers lediglich in der Umgebung verteilt. Das würde das Risiko für Anwohner massiv erhöhen. Mehr Informationen dazu, warum diese Präzision so wichtig ist, finden Sie in den Hinweisen über Gesundheitsgefahren durch den Eichenprozessionsspinner beim Umweltbundesamt.
Vorteile der Absaugtechnik gegenüber anderen Methoden
Das Absaugverfahren bietet entscheidende ökologische und sicherheitstechnische Vorzüge. Während Insektizide oft großflächig versprüht werden und dabei auch geschützte Insektenarten oder die allgemeine Biodiversität im Wohnumfeld schädigen, wirkt das Absaugen punktgenau. Wir entfernen ausschließlich das Nest und die darin befindlichen Raupen. Die Baumsubstanz bleibt unberührt. Es gelangen keine Giftstoffe in den Boden oder das Grundwasser. Durch den konstanten Unterdruck am Saugkopf wird die Aufwirbelung der Härchen während der Arbeit auf ein Minimum reduziert.
Seilklettertechnik (SKT) für EPS-Einsätze in der Höhe
Nicht jede befallene Eiche steht bequem am Straßenrand. Oft befinden sich die Nester in Hinterhöfen, Parks oder Waldstücken, die für schwere Hubsteiger unzugänglich sind. Hier schlägt die Stunde unserer zertifizierten Baumkletterer. Mittels Seilklettertechnik (SKT) bewegen sich unsere Experten sicher und flexibel in der gesamten Baumkrone. Dies ermöglicht es uns, selbst in den äußersten Feinastbereichen präzise zu arbeiten.
Die Arbeit unter EPS-Befall stellt extreme Anforderungen an Mensch und Material. Unsere Kletterer tragen spezielle Einweg-Schutzanzüge, Handschuhe und Atemschutzmasken mit Partikelfiltern, um sich vor dem giftigen Thaumetopoein zu schützen. Nach dem Einsatz wird das kontaminierte Material in speziellen Behältern luftdicht verschlossen. Da die Brennhaare über Jahre toxisch bleiben, ist eine fachgerechte Entsorgung als Sondermüll in zugelassenen Verbrennungsanlagen zwingend erforderlich. Wenn Sie professionell den Eichenprozessionsspinner entfernen lassen, stellen Sie sicher, dass diese gesamte Kette von der Identifikation bis zur Entsorgung lückenlos und sicher funktioniert.

Kosten und Haftung: Wer zahlt für die EPS-Entfernung?
Die Entdeckung eines Befalls löst bei vielen Eigentümern zunächst Besorgnis aus. Neben den gesundheitlichen Risiken stellt sich schnell die Frage nach der rechtlichen Verantwortung. Grundsätzlich gilt: Wer ein Grundstück besitzt, trägt die Verkehrssicherungspflicht. Das bedeutet, dass Sie Gefahrenquellen beseitigen müssen, die von Ihrem Eigentum für Dritte ausgehen könnten. Wenn Sie den Eichenprozessionsspinner entfernen lassen, ist dies also keine freiwillige Maßnahme, sondern oft eine rechtliche Notwendigkeit, um Schmerzensgeldforderungen oder Bußgelder zu vermeiden. Sollten Passanten, Mieter oder Nachbarn durch die Brennhaare auf Ihrem Grund zu Schaden kommen, haften Sie als Eigentümer für die Folgen der Untätigkeit.
Die gute Nachricht für Privatpersonen ist die steuerliche Komponente. Die professionelle EPS-Bekämpfung kann oft als haushaltsnahe Dienstleistung von der Steuer abgesetzt werden. Dies mindert die finanzielle Belastung deutlich. Dennoch ist es ratsam, nicht erst im akuten Notfall zu reagieren. Eine regelmäßige Baumkontrolle im Frühjahr hilft dabei, Nester frühzeitig zu entdecken, bevor die Raupen ihre gefährlichen Brennhaare im dritten Entwicklungsstadium ausbilden. Das spart Zeit, Nerven und reduziert das Haftungsrisiko von Beginn an.
Was kostet das Entfernen der Eichenprozessionsspinner?
Ein pauschaler Preis lässt sich seriös erst nach einer Begutachtung nennen, da jeder Einsatz individuell ist. Die Kosten setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen:
- Baumhöhe und Erreichbarkeit: Muss Seilklettertechnik eingesetzt werden oder ist der Baum mit einer Hubarbeitsbühne zugänglich?
- Anzahl der Nester: Ein einzelnes Nest erfordert weniger Aufwand als ein massiver Befall in der gesamten Krone.
- Rüstzeit und Entsorgung: Der Schutz der Mitarbeiter durch Spezialanzüge und die fachgerechte Entsorgung des kontaminierten Materials als Sondermüll sind feste Bestandteile der Kalkulation.
Wir setzen bei der Baumpflege Weserland auf transparente Festpreis-Angebote. So wissen Sie genau, welche Investition auf Sie zukommt, und genießen volle Planungssicherheit ohne versteckte Gebühren. Wie eine solche Baumpflege zum Festpreis im Detail funktioniert und welche Vorteile sie Ihnen bietet, erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.
Rechtliche Aspekte für Hausverwaltungen und Kommunen
Für professionelle Akteure wie Hausverwaltungen oder Städte ist die Dokumentation entscheidend. Im Rahmen der FLL-Baumkontrolle müssen Befälle rechtssicher erfasst und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Durch die Beauftragung eines zertifizierten Fachbetriebs geht ein wesentlicher Teil der Haftungsverantwortung für die Durchführung auf den Dienstleister über. Besonders beim Baummanagement für Kommunen ist diese Rechtssicherheit ein hohes Gut, um den öffentlichen Raum gefahrenfrei zu halten.
Zögern Sie nicht, Ihre Verkehrssicherungspflicht professionell abzusichern. Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot, damit Sie rechtssicher und fachgerecht den Eichenprozessionsspinner entfernen lassen können. Kontaktieren Sie uns jetzt für eine Erstberatung auf Ihrem Grundstück.
EPS-Entfernung durch Baumpflege Weserland: Sicherheit & Erhalt
Ein Befall ist für den Baum purer Stress. Während viele Dienstleister lediglich den Schädling als isoliertes Problem betrachten, verfolgen wir bei der Baumpflege Weserland einen ganzheitlichen Ansatz. Wir sehen das Lebewesen Baum in seiner Gesamtheit. Wenn Sie durch unsere Experten den Eichenprozessionsspinner entfernen lassen, kombinieren wir die mechanische Reinigung auf Wunsch mit einer fundierten Vitalitätsprüfung. So stellen wir sicher, dass Ihre Eiche den Kahlfraß und den Energieverlust der Saison bestmöglich kompensiert und gesund in das nächste Jahr startet.
Unsere regionale Verwurzelung ermöglicht uns schnelle Reaktionszeiten im gesamten Raum Bremen und Niedersachsen. Das ist besonders wichtig, wenn Nester in der Nähe von Spielplätzen, Terrassen oder öffentlichen Gehwegen entdeckt werden. Wir setzen dabei konsequent auf zertifizierte Kletterprofis und modernste HEPA-Filtertechnik, um die Belastung für Mensch und Umwelt so gering wie möglich zu halten. Ein gesunder Baum ist die beste Basis für ein sicheres Umfeld.
Unser Prozess von der Erstbesichtigung bis zum sauberen Baum
Transparenz schafft Vertrauen. Deshalb beginnt jede Zusammenarbeit mit einer klaren Analyse. Oft reicht uns bereits ein Foto des Befalls für eine erste Einschätzung. In komplexeren Fällen vereinbaren wir einen Vor-Ort-Termin, um den Aufwand präzise zu kalkulieren. Der Ablauf ist dabei stets methodisch strukturiert:
- Vorbereitung: Absperrung des Gefahrenbereichs und Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung.
- Durchführung: Rückstandslose Absaugung der Nester und Häutungsreste mittels Unterdruckverfahren.
- Nachkontrolle: Gründliche Sichtung der Baumkrone auf verbliebene Gespinste.
- Abschluss: Fachgerechter Abtransport des Materials und Freigabe des Bereichs.
Vorsorge statt Nachsorge: Monitoring und Baumschutz
Langfristige Sicherheit entsteht durch Kontinuität. Wir empfehlen, die EPS-Kontrolle fest in die reguläre Baumpflege in Bremen zu integrieren. Durch ein jährliches Monitoring im Mai und Juni erkennen wir Befallsmuster, bevor diese zur akuten Gefahr werden. Zudem beraten wir Sie gerne zu ökologischen Begleitmaßnahmen, wie dem Aufhängen von Nistkästen für Meisen, die zu den natürlichen Fressfeinden der jungen Raupen gehören.
Die Qualität der Ausführung entscheidet über den langfristigen Erfolg. Ein sorgfältiger Baumpflege Firmenvergleich zeigt Ihnen schnell, worauf es ankommt: Zertifizierungen, moderne Technik und ein respektvoller Umgang mit der Natur. Wenn Sie den Eichenprozessionsspinner entfernen lassen, wählen Sie mit uns einen Partner, der Fachkompetenz mit einer bodenständigen Dienstleistungsmentalität verbindet. Wir sorgen dafür, dass Ihre Bäume vital bleiben und Ihr Grundstück ein Ort der Sicherheit ist.
Sicherheit für Ihr Grundstück und Schutz für Ihre Bäume
Die massiv gestiegenen Befallszahlen in Bremen und Niedersachsen machen deutlich, dass der Eichenprozessionsspinner eine dauerhafte Herausforderung für unsere Region bleibt. Wer rechtzeitig und fachgerecht den Eichenprozessionsspinner entfernen lassen möchte, schützt nicht nur die Gesundheit von Familie und Passanten, sondern erfüllt auch seine rechtliche Verkehrssicherungspflicht. Es ist wichtig zu verstehen, dass die giftigen Brennhaare über Jahre hinweg toxisch bleiben. Ein professionelles Absaugverfahren mit HEPA-Filtertechnik ist daher die einzige Methode, die das Risiko wirklich rückstandslos beseitigt und eine weitere Ausbreitung der Allergene in der Luft verhindert.
Unsere zertifizierten Baumkontrolleure nach FLL verfügen über das spezialisierte Equipment für eine sichere EPS-Absaugung und bieten Ihnen durch unsere Baumpflege zum Festpreis volle Kostenkontrolle ohne böse Überraschungen. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Eichen als wertvollen Bestandteil Ihres Gartens oder Firmengeländes zu erhalten, während wir die biologische Gefahr effizient neutralisieren. Mit unserer Erfahrung in der Seilklettertechnik erreichen wir selbst schwer zugängliche Nester in großen Höhen präzise und sicher, ohne die Baumsubstanz zu schädigen.
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Vertrauen Sie auf unsere Sorgfalt und Expertise, damit Sie und Ihr Umfeld die Zeit im Freien unter gesunden Bäumen bald wieder vollkommen unbeschwert genießen können. Wir begleiten Sie von der ersten Analyse bis zur sauberen Übergabe Ihres Baumbestands.
Häufig gestellte Fragen zur EPS-Bekämpfung
Wann ist die beste Zeit, um Eichenprozessionsspinner entfernen zu lassen?
Die kritische Phase liegt zwischen Mai und Juli, wenn die Raupen ihre gefährlichen Brennhaare ausbilden. Eine frühzeitige Baumkontrolle ab April ermöglicht es jedoch, erste Gespinste zu identifizieren, bevor die Gesundheitsgefahr ihr Maximum erreicht. Wer professionell den Eichenprozessionsspinner entfernen lassen möchte, sollte bei der ersten Sichtung handeln, um eine weitere Ausbreitung der Population zu verhindern.
Kann ich die EPS-Nester einfach mit dem Hochdruckreiniger abspritzen?
Nein, das ist lebensgefährlich für Ihre Atemwege und die Haut. Der hohe Wasserdruck eines Hochdruckreinigers würde die mikroskopisch kleinen Brennhaare lediglich in die Luft wirbeln und über das gesamte Grundstück verteilen. Nur das mechanische Absaugverfahren mit zertifizierten HEPA-Filtern garantiert, dass die Allergene sicher gebunden und rückstandslos aus dem Umfeld entfernt werden.
Übernimmt die Gebäudeversicherung die Kosten für die EPS-Bekämpfung?
In der Regel übernehmen klassische Wohngebäudeversicherungen diese Kosten nicht, da die Beseitigung von Schädlingen als Instandhaltungsmaßnahme gilt. Eine Ausnahme besteht oft nur dann, wenn durch den Befall eine akute Gefahr für die Statik des Gebäudes entstünde, was beim EPS unwahrscheinlich ist. Prüfen Sie jedoch Ihre Haftpflichtversicherung, falls Dritte durch die Raupen auf Ihrem Grund zu Schaden kommen.
Muss ich meine Nachbarn informieren, wenn ich EPS an meinem Baum habe?
Ja, das ist im Rahmen der guten Nachbarschaft und Ihrer Sorgfaltspflicht dringend ratsam. Da die Brennhaare durch Wind über weite Strecken getragen werden können, sind angrenzende Grundstücke oft mitbetroffen. Eine offene Kommunikation ermöglicht es Ihren Nachbarn, Fenster geschlossen zu halten oder spielende Kinder zu schützen, bis die professionelle Reinigung abgeschlossen ist.
Wie lange bleiben die Brennhaare nach der Entfernung der Nester gefährlich?
Die Brennhaare behalten ihre toxische Wirkung über mehrere Jahre hinweg. Da das Gift Thaumetopoein chemisch sehr stabil ist, zersetzt es sich in der Natur nur extrem langsam. Selbst alte, verlassene Nester im Winter stellen daher eine massive Gefahr dar, wenn sie bei Wind oder Gartenarbeiten erschüttert werden und die Härchen erneut in die Luft gelangen.
Gibt es eine staatliche Förderung für die EPS-Entfernung in Niedersachsen?
Direkte staatliche Zuschüsse für Privatpersonen sind in Niedersachsen derzeit nicht vorgesehen. Dennoch gibt es finanzielle Entlastung: Sie können die Kosten für die EPS-Bekämpfung als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich geltend machen. Für Kommunen gibt es je nach Landkreis spezifische Programme zum Baummanagement, die jedoch meist den öffentlichen Raum betreffen.
Was ist der Unterschied zwischen EPS-Entfernung und einer normalen Baumfällung?
Bei der EPS-Entfernung geht es um den Erhalt des Baumes und den Gesundheitsschutz, während eine Baumfällung die komplette Beseitigung des Baumes bedeutet. Wir setzen alles daran, Ihre Eiche durch gezielte Bekämpfung zu retten. Eine Fällung ist nur dann notwendig, wenn der Baum durch wiederholten Kahlfraß so stark geschwächt ist, dass die Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann.